Informationen für Beschäftigte

Beschäftigte

Das Wichtigste für Beschäftigte in Kürze

  • Im Kontext der anstehenden Aufnahme des Prüfungs- und eines im Wesentlichen auf unverzichtbare Präsenzveranstaltungen beschränkten Lehrbetriebs besteht die Aufgabe für die nächste Zeit in der Realisierung eines Corona-adaptierten Präsenzbetriebs unter strikter Beachtung aller einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln mit dem weiterhin gültigen Gebot der Meidung des Campus, wo dies möglich ist.
  • Beschäftigte in strukturell wichtigen Bereichen sind zur Anwesenheit auf dem Campus verpflichtet. Dies gilt ausdrücklich auch für Beschäftigte, deren Anwesenheit auf dem Campus im Rahmen des anstehenden Prüfungs- und im Wesentlichen auf unverzichtbare Präsenzveranstaltungen beschränkten Lehrbetriebs erforderlich ist. Die Fachvorgesetzten sind befugt, die Pflicht zur Anwesenheit festzustellen und Anwesenheit im erforderlichen Umfang anzuordnen.
  • Die aktuellen Regelungen zu Heim- und Telearbeit, insbesondere zur Gewährleistung der Kinderbetreuung, werden bis einschließlich 29.Mai 2020 verlängert. Angesichts der langsamen Normalisierung des öffentlichen Lebens und der schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs in Schulen und Kindertagesstätten soll anschließend – unter strikter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln – grundsätzlich zu den Regelungen zur Heim- und Telearbeit gemäß den einschlägigen Dienstvereinbarungen zurückgekehrt werden. Abweichungen von diesen Regelungen werden sich ab diesem Zeitpunkt zunehmend auf Maßnahmen zur Realisierung der Abstandsregeln und zur besonderen Unterstützung von Beschäftigen aus Risikogruppen sowie von Beschäftigten mit betreuungsbedürftigen Kindern beschränken.
  • Das Rektorat spricht für Aufenthalte auf dem Campus der HHU die dringende Empfehlung aus, eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (z.B. Alltagsmaske, Tuch, Schal) in öffentlichen Räumen zu tragen, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern regelhaft nicht gewährleistet werden kann. Das Rektorat bittet die Beschäftigten, ohnehin aus dem privaten Bereich vorhandene Mund-Nasen-Bedeckungen zu verwenden, hält bei Bedarf aber auch eine begrenzte Anzahl von Alltagsmasken bereit, die über die Fachvorgesetzten zu bekommen sind.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen sind Dienstreisen innerhalb Deutschlands sowie in die Europäische Union ab dem 1. Juni 2020 wieder möglich.
  • Letzte Aktualisierungen: 25.05.2020: Dienstreisen.

Vorbemerkung:

Für Beschäftige der Medizinischen Fakultät / des UKD gelten für alle hier angesprochenen Bereiche die Regelungen des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Beschäftigte

Generelle Schutzhinweise
  • Generelle Schutzhinweise

    [Update: 10.05.2020]

    Zum Schutz der individuellen Gesundheit und um weitere Infektionen zu vermeiden, ergreift die Heinrich-Heine-Universität die folgenden präventiven Maßnahmen. Diese Maßnahmen gelten unabhängig davon, ob erste Krankheitssymptome bereits aufgetreten sind.

    1. Beschäftigte in strukturell sehr wichtigen Arbeitsbereichen sind zur Anwesenheit am Arbeitsplatz auf dem Campus der HHU verpflichtet. Strukturell sehr wichtige Arbeitsbereiche sind solche, die für eine Aufrechterhaltung eines Minimalbetriebs der HHU und kritischer Infrastrukturen notwendig sind. Beispiele hierfür sind
      - der Betrieb zentraler technischer Anlagen, der Gebäude oder des Postverkehrs in D 6,
      - der Betrieb dezentraler technischer Anlagen und zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlicher Geräte in den Fakultäten,
      - die Ausfertigung von Arbeitsverträgen in D 3 oder
      - die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs in D 5.

      Dies ist nur eine beispielhafte Aufzählung. Welche Arbeitsbereiche strukturell sehr wichtig sind, legen die jeweiligen Fachvorgesetzten fest .

      Die Anwesenheitspflicht gilt ausdrücklich auch für Beschäftigte, deren Anwesenheit auf dem Campus im Rahmen des anstehenden Prüfungs- und im Wesentlichen auf unverzichtbare Präsenzveranstaltungen (etwa Lehrveranstaltungen in Laboren) beschränkten Lehrbetriebs erforderlich ist. Auch hier legen die jeweiligen Fachvorgesetzten die Anwesenheitspflicht fest und sprechen entsprechende Anordnungen aus.

      Für Beschäftigte außerhalb der genannten Arbeitsbereiche gelten ab dem 2. Juni 2020 – unter strikter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln – grundsätzlich wieder die Regelungen der einschlägigen Dienstvereinbarungen zu Heim- und Telearbeit. Die Fachvorgesetzten sind für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich dazu aufgerufen, geeignete Maßnahmen zur strikten Einhaltung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln zu treffen. Hierzu kann, wenn die räumliche Situation dies erfordert und/oder dies durch andere Maßnahmen nicht realisiert werden kann, von den einschlägigen Dienstvereinbarungen zu Heim- und Telearbeit abgewichen werden, etwa in Form eines Schichtbetriebs. Dies gilt insbesondere für die Unterstützung von Beschäftigten aus Risikogruppen und Beschäftigen mit betreuungsbedürftigen Kindern.
       
    2. Das Rektorat spricht an alle Beschäftigten der HHU für Zeiten des Aufenthalts auf dem Campus der HHU in Analogie zur Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an Hochschulen vom 1. Mai 2020 die dringende Empfehlung aus, eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) in öffentlichen Räumen zu tragen, in denen der Mindestabstand regelhaft nicht gewährleistet werden kann.
      Das Rektorat behält sich vor, den Zugang zu bestimmten Nutzungsbereichen nur solchen Personen zu gewähren, die eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen sind z.B. die Standorte der Universitäts- und Landesbibliothek oder auch Labore solche Nutzungsbereiche.
      Angesichts der aktuellen einschlägigen Verfügungen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei der Benutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, beim Einkaufen und bei weiteren Tätigkeiten dürfte die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten bereits über derartige Mund-Nasen-Bedeckungen verfügen. Das Rektorat bittet die Beschäftigten um die Nutzung dieser Mund-Nasen-Bedeckungen.
      Wer von den Beschäftigten nicht über eine solche Mund-Nasen-Bedeckung verfügt, erhält diese von seiner/m Fachvorgesetzten. Die Fachvorgesetzten aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät erhalten bei Bedarf entsprechende Mund-Nasen-Bedeckungen im Zentralen Chemikalienlager (ZCL). Alle anderen Fachvorgesetzten bestellen diese über eine E-Mail bei der Stabsstelle Arbeits- und Umweltschutz (SAUS), die sich anschließend um die Lieferung an die Bedarfsstelle kümmert.
       
    3. Beschäftigte, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, dürfen die Heinrich-Heine-Universität nicht betreten (Gelände und Gebäude), bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist.
       
    4. Beschäftigte, die aus einem der internationalen Risikogebiete eingereist sind oder in einem besonders betroffenen Gebiet (hierzu zählte bis zum 31. März der Landkreis Heinsberg) waren, dürfen die Heinrich-Heine-Universität für 14 Tage nach Einreise bzw. Aufenthalt nicht betreten (Gelände und Gebäude). Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn der Aufenthalt in den genannten Gebieten beendet ist.
      Die vom Robert-Koch-Institut ständig aktualisierte Liste dieser Gebiete finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
       
    5. Beschäftigte, die in engem Kontakt mit an dem Corona-Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z.B. diese pflegen oder mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft leben, dürfen für die Dauer der Erkrankungsphase der Kontaktperson und 14 Tage darüber hinaus ebenfalls die Heinrich-Heine-Universität (Gelände und Gebäude) nicht betreten. Der Anordnung des Gesundheitsamtes ist zu folgen.

    Unabhängig davon, ob die Wahrnehmung dienstlicher Aufgaben von zuhause in vollem Umfang möglich ist, wird die Abwesenheit aufgrund von unvermeidbarer Heim- und Telearbeit in Abweichung von den einschlägigen Dienstvereinbarungen nicht auf den Urlaub angerechnet. Sie wird aber insofern wie genehmigter Urlaub behandelt, als dass die Normarbeitszeit angerechnet wird. Alle Beschäftigten, die aktuell von zuhause aus arbeiten, sind jedoch aufgrund der Dauer der aktuellen Maßnahmen nach wie vor aufgerufen, sofern noch nicht geschehen, in Abstimmung mit ihren Fachvorgesetzten zumindest Urlaubsguthaben aus dem Jahr 2019 sowie Zeitguthaben einzusetzen, sofern sie zuhause tatsächlich in einem reduzierten Zeitumfang gegenüber dem Normalbetrieb arbeiten.

    In jedem Fall sind die jeweiligen Fachvorgesetzten und die Personalsachbearbeitung über Beginn und Ende der Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu informieren.

Heim- und Telearbeit / Arbeitszeitkonten
  • Heim- und Telearbeit / Arbeitszeitkonten

    Heim- und Telearbeit

    Das Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIM) hat ein Wiki eingerichtet, das Informationen unter anderem zur Einrichtung von Telearbeitsmöglichkeiten (VPN, WebDAV) und für Videokonferenzen beschrieben werden: zum Wiki

     

    Hinweise zur Abbildung in den Arbeitszeitkonten:

    • In den Bereichen, in denen die Flexible Arbeitszeit mit Zeiterfassung gilt, müssen diese Heim-/Telearbeitstage im WebService der Zeitwirtschaftssoftware ZEUS erfasst werden. Hierzu ist das Antragsverfahren „Fehlzeitantrag“ zu verwenden, als Fehlzeitgrund sind „Corona FZ“ und die jeweiligen Heim-/Telearbeitstage einzutragen.
    • Die Beantragung per WebService kann im Voraus oder nachträglich erfolgen. Nach Genehmigung des Workflow-Antrags wird für den Heim-/Tele-Arbeitstag die auf diesen Tag entfallende Soll-Arbeitszeit gutgeschrieben (vgl. § 9 Abs. 3 der Dienstvereinbarung zur alternierenden/mobilen Heim-/Telearbeit). Das bedeutet, dass am Heim-/Telearbeitstag eine feste Arbeitszeit gilt und die ansonsten in der FLAZ übliche Zeitsouveränität im Sinne einer selbständigen Verkürzung oder Verlängerung der Arbeitszeit nicht gegeben ist.
    • Eine im Einzelfall aufgrund besonderer und unaufschiebbarer Arbeiten notwendige Verlängerung der Arbeitszeit kommt nur bei vorheriger Anordnung von Überstunden in Betracht. Zuständig hierfür ist das Dezernat Personal, in zwingenden eilbedürftigen Fällen die oder der Vorgesetzte. Nur in diesen Fällen erfolgt eine Nacherfassung der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit mit den Kommen/Gehen-Buchungen, im Bemerkungsfeld ist gesondert darauf hinzuweisen.
    • Bei einer Kombination aus Heim-/Telearbeit und Präsenz an der HHU an einem Tag muss das Zeiterfassungsgerät nicht bedient werden.
    • Nicht-Teilnehmer/innen der Zeiterfassung melden die Tele-/Heimarbeitstage bitte per E-Mail über die/den Vorgesetze*n an das Personaldezernat.
    • Für die im Einzelfall und nach Ausschöpfung anderer Möglichkeiten unabweisbare Arbeitsbefreiung wegen notwendiger Betreuung von Kindern anlässlich der Schließung von Kitas und Schulen ist ebenfalls ein Fehlzeitgrund eingerichtet („SU Kind Corona“).
Regelungen aufgrund des eingeschränkten Betriebs von Kindertagesstätten und Schulen
  • Regelungen aufgrund des eingeschränkten Betriebs von Kindertagesstätten und Schulen

    [Update: 10.05.2020]

    Die NRW-Landesregierung hat am 13. März 2020 die (schrittweise) Schließung von Kindertagesstätten und Schulen im Land NRW ab dem 16. März 2020 beschlossen. Aufgrund einschlägiger Beschlüsse der Landesregierung im Rahmen der schrittweisen Normalisierung des öffentlichen Lebens hat der Unterricht für die ersten Schüler mit Betreuungsbedarf am 7. Mai 2020 wieder begonnen, die Betreuung für die ersten Kinder mit Betreuungsbedarf in Kindertageseinrichtungen wird am 14. Mai 2020 beginnen. Anschließend wird eine schrittweise Ausweitung des Betriebs in Schulen und Kindertagesstätten erfolgen.

    Die Rektorin als Dienstvorgesetzte des wissenschaftlichen Personals und der Kanzler als Dienstvorgesetzter des Personals in Technik und Verwaltung halten vor diesem aktuellen Hintergrund grundsätzlich an den Beschlüssen zur Unterstützung der Beschäftigten mit betreuungsbedürftigen Kindern fest und verlängern die aktuellen Regelungen zu Heim- und Telearbeit bis einschließlich 29. Mai 2020.

    Die Regelungen gelten nicht für die Mitglieder der Medizinischen Fakultät, für die auch bei diesem Thema die einschlägige Vorgehensweise des Universitätsklinikums Düsseldorf zu beachten ist.

    Die folgenden Regelungen verfolgen das Ziel, die berechtigten Belange der Beschäftigten, die angemessene Betreuung ihrer Kinder, die notwendige Fortführung des Dienstbetriebs sowie die Fähigkeit, nach dem Ende der Corona-Krise den Universitätsbetrieb möglichst schnell wieder auf das normale Niveau zu bringen, in ein angemessenes Gleichgewicht zu bringen. Das Rektorat baut hier wie bei der Bewältigung der Corona-Krise insgesamt auf die Verantwortung und das Engagement all ihrer Mitglieder, die Bereitschaft jeder/s Einzelnen, einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise zu leisten, sowie die gute, vertrauensvolle und verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teams und ihren Fachvorgesetzten.

    1. Grundsätzlich orientiert sich das Rektorat an den gesetzlichen Regelungen zu Krankheiten von Kindern bis zu 12 Jahren. Hier sind im Krankheitsfall bis zu 5 Tage Sonderurlaub pro Jahr für Erziehungsberechtigte vorgesehen, für Alleinerziehende bis zu 10 Tage Sonderurlaub pro Jahr.
    2. Im Normalfall erstrecken sich die Regelungen der HHU für die aktuelle Situation deshalb auf Kinder bis zu dieser Altersgrenze, während davon ausgegangen werden kann, dass Kinder jenseits dieser Altersgrenze im Normalfall in angemessenem Umfang auch unbetreut zu Hause bleiben können. Für Sonderfälle, etwa Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, können die Regelungen für Kinder bis 12 Jahren in Anspruch genommen werden.
    3. Bevor die unten beschriebene analoge Regelung (Punkte 6 bis 8) für die aktuelle Situation in Anspruch genommen wird, sollten zunächst nach Möglichkeit andere Lösungswege gewählt werden, siehe Punkte 4 und 5.
    4. Hierzu zählt zum einen die Einräumung der Möglichkeit, zu Hause zu arbeiten, sofern die Natur der Arbeit dies zulässt. Die entsprechenden Entscheidungen können am besten unmittelbar vor Ort in Abstimmung mit den Fachvorgesetzten getroffen werden. In diesem Zusammenhang könnte ein Lösungsweg auch in einer Kombination von Heimarbeit und Präsenz an der HHU (etwa für die Koordination von Arbeiten, die Ablieferung von Arbeitsergebnissen, die Abholung von Unterlagen etc.) bestehen, wenn etwa die/der jeweils andere Erziehungsberechtigte bei seinem Arbeitgeber eine ähnliche Möglichkeit hat.
    5. Sollten Beschäftigte aktuell noch über Resturlaub des Jahres 2019 oder Zeitguthaben verfügen, soll dieser aufgrund der Dauer der Schließung der Kindertagesstätten und Schulen für die Überbrückung der Zeit bis zur Wiedereröffnung eingesetzt werden. Urlaubstage des Jahres 2020 können selbstverständlich ebenfalls für diesen Zweck eingesetzt werden. Die Fachvorgesetzten sind aufgerufen, Urlaubsanträge zur Betreuung von Kindern in dieser Situation grundsätzlich befürwortend weiterzuleiten.
    6. Sollte sich die notwendige Betreuung von Kindern auf diesem Wege nicht sicherstellen lassen, können die unter Punkt 1 genannten Regelungen in Anspruch genommen werden. Hierzu ist eine kurze formlose Erklärung der Beschäftigten ausreichend, dass keine andere Betreuung für die Kinder, etwa durch andere Erziehungsberechtigte, ältere Geschwister, andere Verwandte, Freunde, Nachbarn oder andere Personen, zu denen die Kinder ohnehin Kontakt haben, möglich ist.
    7. Die Regelungen unter Punkt 6 betreffend die Anwendung der Regelungen unter Punkt 1 gelten ebenfalls für Kinder über 12 Jahren mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen sowie für vergleichbare Fälle. Auch in diesen Fällen ist eine kurze formlose Erklärung ausreichend.
    8. Sollte sich mit den genannten Instrumenten im Einzelfall keine Lösung finden lassen, kann bei Härtefällen beantragt werden, über den genannten Rahmen hinaus Sonderurlaub zur Kinderbetreuung zu bekommen. An derartige Anträge sind jedoch strengere Maßstäbe anzulegen.
    9. Die HHU eröffnet ihren Beschäftigten über diese Regelungen hinaus und vor dem Hintergrund der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen die Möglichkeit, unbezahlten Urlaub zur Kinderbetreuung zu nehmen. Auch hier sind die Fachvorgesetzten aufgerufen, entsprechende Anträge grundsätzlich befürwortend weiterzuleiten. Dem Rektorat ist jedoch bewusst, dass diese Regelung aufgrund der Folgen für das Familieneinkommen und die Sozialversicherung in der aktuellen Situation nur in Ausnahmefällen in Frage kommt und regt deshalb nicht aktiv zur Nutzung dieser Möglichkeit an.
    10. Die bei den oben genannten Regelungen genannten Anträge sind – versehen mit dem Betreff „(Sonder-) Urlaub für Kinderbetreuung“ – an das Personaldezernat der HHU zu richten.
    11. Bescheinigungen, dass die Präsenz am Arbeitsplatz für das Funktionieren der jeweiligen kritischen Infrastruktur notwendig ist, um die Kinderbetreuung für in kritischen Infrastrukturen Beschäftigte in Anspruch nehmen zu können, können ausschließlich vom Personaldezernat ausgestellt werden. Vor dem Hintergrund der einschlägigen strengen ministeriellen Vorgaben, die deutlich das Ziel verfolgen, auch in Kindertageseinrichtungen die Präsenz und die Kontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren, können derartige Bescheinigungen ausschließlich für sehr wenige ausgewählte Tätigkeiten zur grundsätzlichen Aufrechterhaltung des allgemeinen Dienstbetriebs an der HHU oder für Forschungsarbeiten am Corona-Virus ausgestellt werden. Diese Voraussetzung ist für die übliche Tätigkeit in Lehre und Forschung außerhalb von Forschungsarbeiten zur Erforschung des Corona-Virus nicht gegeben.

    Die beiden Dienstvorgesetzten Rektorin und Kanzler gehen bei der Anwendung der oben genannten Regelungen so großzügig und liberal wie möglich vor und lassen vom Personaldezernat keine tieferen Sachverhaltsprüfungen vornehmen. Sie appellieren ihrerseits an jede/n Einzelnen, im Interesse der Solidarität aller Beschäftigten verantwortungsvoll mit diesen Regelungen umzugehen.

    Im Rahmen der – bei nach wie vor zwingend erforderlicher Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln –  zunehmenden Normalisierung des öffentlichen Lebens inklusive der schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs in Schulen und Kindertagesstätten erfolgt an der HHU auch hinsichtlich der Heim- und Telearbeit für Beschäftigte mit betreuungsbedürftigen Kindern ab dem 2. Juni 2020 eine schrittweise Rückkehr zu den Regelungen der einschlägigen Dienstvereinbarungen. Die Fachvorgesetzten sind aufgerufen, vor Ort mit betroffenen Beschäftigten dem Einzelfall, insbesondere den konkreten familiären Verhältnissen, gerecht werdende Lösungen, auch unter Einsatz von Heim- und Telearbeit abweichend von den Regelungen der Dienstvereinbarungen in angemessenem Umfang, zu vereinbaren.
     

Erleichterungen für Wissenschaftler/innen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie
  • Erleichterungen für Wissenschaftler/innen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie

    [Update: 25.05.2020]

    Vorbemerkung: Die Universitätsleitung bemüht sich in der aktuellen Situation darum, die Sorgen, Nöte und Behinderungen durch die Corona-Pandemie für alle Beschäftigtengruppen so weit wie möglich zu reduzieren. Für die zentrale, große, allerdings auch heterogene Gruppe der Wissenschaftler/innen sollen mit diesem Merkblatt die wesentlichen, ein wenig verstreuten Erleichterungen und Regelungen für die persönliche Situation an einem Ort zusammengefasst werden.

    • Auch wenn ab dem 8. Juni 2020 die Kindertagesstätten in NRW einen reduzierten Normalbetrieb aufnehmen, sind alle Institute aufgerufen, auf Wissenschaftler/innen mit Kindern im betreuungsrelevanten Alter weiterhin besondere Rücksicht zu nehmen. Es ist zu erwarten, dass in Einzelfällen in Kindertagesstätten noch Schwierigkeiten auftreten werden, der Betreuungsumfang bleibt reduziert und ersetzt die bisherige Notfallbetreuung, in den Schulen wird ein Normalbetrieb bis zu den Sommerferien wahrscheinlich nicht möglich sein.
    • Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte organisiert in Abstimmung mit der Universitätsleitung mehrere Unterstützungsformate. Hierzu zählen finanzielle Hilfe für die Kinderbetreuung während der Fertigstellung von Abschlussarbeiten, finanzielle Unterstützung für die Umsetzung der digitalen Lehre oder die Übernahme von Kinderbetreuungskosten für Gremienmitglieder. Einzelheiten zu den einzelnen Förderformaten finden sich auf den Internetseiten der zentralen Gleichstellungsbeauftragten.
    • Die im geänderten Wissenschaftszeitvertrags-Gesetz (WissZeitVG) vorgesehenen Verlängerungsmöglichkeiten für von der Corona-Pandemie besonders betroffene befristet beschäftigte Wissenschaftler/innen (zunächst Verlängerung des Höchstbefristungszeitraums um 6 Monate) können an der HHU in vollem Umfang genutzt werden, sobald das im Bundestag bereits beschlossene Gesetz durch Veröffentlichung in Kraft tritt. Anträge auf entsprechende Vertragsverlängerungen um bis zu 6 Monate können von den Beschäftigungsstellen im Interesse der Planungssicherheit der Betroffenen ab sofort auf dem üblichen Weg im Personaldezernat eingereicht werden.
    • Für aus Drittmitteln finanzierte Beschäftigte gelten die größtenteils der Ausnahmesituation angemessenen Regelungen der jeweiligen Drittmittelgeber, insbesondere in Bezug auf die Verlängerung der Laufzeit von Bewilligungen und/oder die Bewilligung zusätzlicher Mittel. Informationen hierzu finden sich auf den Internetseiten des Dezernats Forschung & Transfer. Entsprechende Anträge werden vom Dezernat Forschung & Transfer gerne geprüft und weitergeleitet.
    • Bei Evaluationen, der Überprüfung von Ziel- und Leistungsvereinbarungen und ähnlichen Verfahren z.B. bei Juniorprofessuren, Berufungszusagen etc. werden von der Universitätsleitung selbstverständlich die Behinderungen durch die Corona-Pandemie berücksichtigt. Neben einer Verlängerung der jeweiligen Laufzeit können weitere, dem Einzelfall angemessene Erleichterungen vereinbart werden. Dies ist nach aktueller Einschätzung jedoch erst sinnvoll, wenn die Corona-Pandemie mindestens weitgehend überstanden ist, weil erst dann die Auswirkungen eingeschätzt und angemessene Lösungen gefunden werden können.
    • Bereits bewilligte Forschungssemester, die aufgrund von Notwendigkeiten in der Lehre, der internationalen Reisebeschränkungen oder ähnlicher Gründe nicht sinnvoll angetreten werden können, können im Einvernehmen mit den Dekanen verschoben werden.
    • Die HHU eröffnet ausdrücklich die Möglichkeit, von der Regelung in § 4 Abs. 4 der Lehrverpflichtungsordnung Gebrauch zu machen, die Erstellung und Betreuung von Multimediaangeboten sowie von virtuell durchgeführten Lehrveranstaltungen mit bis zu 25 Prozent auf die Lehrverpflichtung anzurechnen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Vollständigkeit des Lehrangebots im jeweiligen Fach, für die der Dekan die Verantwortung trägt, gesichert ist.

    Download PDF: Merkblatt zu Erleichterungen für Wissenschaftler/innen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie

Dienstreisen
  • Dienstreisen

    [Update: 25.05.2020]

    Nach wie vor sollten Dienstreisen nur bei zwingender Erforderlichkeit durchgeführt werden und ansonsten andere Kommunikationswege gewählt werden.

    Ab dem 1. Juni 2020 sind Dienstreisen unter diesen Voraussetzungen und gemäß den nachfolgenden Regelungen grundsätzlich wieder zulässig:

    1. Anträge für Dienstreisen innerhalb Deutschlands werden wieder bearbeitet und genehmigt.

    2. Anträge für Dienstreisen innerhalb der Europäischen Union werden ebenfalls wieder bearbeitet und genehmigt. Hierbei wird ausdrücklich auf die Entscheidung der Bundesregierung hingewiesen, keine erneute Rückholaktion zu starten. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Antragsteller selbst für die Einhaltung der Einreisebestimmungen ihrer Zielländer verantwortlich sind.

    3. Anträge für Dienstreisen außerhalb der Europäischen Union werden bis mindestens 14. Juni 2020 weder bearbeitet noch genehmigt.

    4. Dienstreisen in Länder, bei denen nach der Ankunft im Zielland oder bei der Rückkehr nach Deutschland eine Quarantänezeit vorgeschrieben ist, sind nicht zulässig.

    Für Beschäftigte der Medizinischen Fakultät gelten aufgrund der (potenziellen) Auswirkungen auf die Krankenversorgung die Dienstreisebestimmungen des Universitätsklinikums Düsseldorf.

    Weitere Hinweise zum Thema Dienstreisen finden Sie auf den Seiten des Personaldezernats (Intranet).

Informationen aus der Zentralen Universitätsverwaltung (ZUV)
  • Informationen aus der Zentralen Universitätsverwaltung

    An dieser Stelle werden weitere Informationen aus der Zentralen Universitätsverwaltung gesammelt.

     

    Schlüsselverwaltung

    Die Schlüsselverwaltung der HHU bleibt ab sofort geschlossen. Lediglich in zwingend notwendigen Einzelfällen kann die Ausgabe- und Rücknahme von Schließberechtigungen (Transponder/Schlüssel), nach vorheriger Absprache erfolgen.

    Bitte richten Sie Ihre Anfragen per E-Mail an das Funktionspostfach der Schlüsselverwaltung.

    Die entsprechenden Anträge finden Sie hier (Intranet).

    Sollten Sie keine Anbindung an das universitätsinterne Intranet haben, senden Sie bitte eine Anfrage per E-Mail an die Schlüsselverwaltung, die entsprechenden Dokumente werden Ihnen dann zur Verfügung gestellt.

    Die vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Anträge senden Sie bitte an das Funktionspostfach der Schlüsselverwaltung. Die Mitarbeiter der Schlüsselverwaltung werden sich zeitnah bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

     

    Plakatierungsrichtlinie

    Die Plakatierungsrichtlinie der HHU ist bis auf Weiteres durch das Dezernat für Gebäudemanagement (D6) teilweise ausgesetzt. Mit ihr wird im Normalbetrieb durch die Hausmeister sichergestellt, dass nur angemeldete bzw. genehmigte Aushänge auf dem Campus veröffentlicht werden. Durch die Aufhebung dieser Regelung wird nun sichergestellt, dass Post- und Paketempfänger mittels Aushängen über ihre Kontaktdaten (z. B. Mobilfunknummern) informieren dürfen, damit Zustellungen trotz derzeit geschlossener Türen schnellstmöglich erfolgen können. Die Anbringung ist nur an den Fensterflächen und Glaseingangstüren im Gebäudeeingangsbereich erlaubt. Für alle anderen Anschläge/Aushänge gilt weiterhin die Plakatierungsrichtlinie der HHU.


Noch unbeantwortete Fragen?

Haben Sie darüber hinaus noch Fragen, die im Text nicht beantwortet wurden, schreiben Sie bitte eine Nachricht an die zentrale Email-Adresse.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenStabsstelle Presse und Kommunikation