Generelle Schutzhinweise

[Update: 10.05.2020]

Zum Schutz der individuellen Gesundheit und um weitere Infektionen zu vermeiden, ergreift die Heinrich-Heine-Universität die folgenden präventiven Maßnahmen. Diese Maßnahmen gelten unabhängig davon, ob erste Krankheitssymptome bereits aufgetreten sind.

  1. Beschäftigte in strukturell sehr wichtigen Arbeitsbereichen sind zur Anwesenheit am Arbeitsplatz auf dem Campus der HHU verpflichtet. Strukturell sehr wichtige Arbeitsbereiche sind solche, die für eine Aufrechterhaltung eines Minimalbetriebs der HHU und kritischer Infrastrukturen notwendig sind. Beispiele hierfür sind
    - der Betrieb zentraler technischer Anlagen, der Gebäude oder des Postverkehrs in D 6,
    - der Betrieb dezentraler technischer Anlagen und zur Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlicher Geräte in den Fakultäten,
    - die Ausfertigung von Arbeitsverträgen in D 3 oder
    - die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs in D 5.

    Dies ist nur eine beispielhafte Aufzählung. Welche Arbeitsbereiche strukturell sehr wichtig sind, legen die jeweiligen Fachvorgesetzten fest .

    Die Anwesenheitspflicht gilt ausdrücklich auch für Beschäftigte, deren Anwesenheit auf dem Campus im Rahmen des anstehenden Prüfungs- und im Wesentlichen auf unverzichtbare Präsenzveranstaltungen (etwa Lehrveranstaltungen in Laboren) beschränkten Lehrbetriebs erforderlich ist. Auch hier legen die jeweiligen Fachvorgesetzten die Anwesenheitspflicht fest und sprechen entsprechende Anordnungen aus.

    Für Beschäftigte außerhalb der genannten Arbeitsbereiche gelten ab dem 2. Juni 2020 – unter strikter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln – grundsätzlich wieder die Regelungen der einschlägigen Dienstvereinbarungen zu Heim- und Telearbeit. Die Fachvorgesetzten sind für ihren jeweiligen Verantwortungsbereich dazu aufgerufen, geeignete Maßnahmen zur strikten Einhaltung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsregeln zu treffen. Hierzu kann, wenn die räumliche Situation dies erfordert und/oder dies durch andere Maßnahmen nicht realisiert werden kann, von den einschlägigen Dienstvereinbarungen zu Heim- und Telearbeit abgewichen werden, etwa in Form eines Schichtbetriebs. Dies gilt insbesondere für die Unterstützung von Beschäftigten aus Risikogruppen und Beschäftigen mit betreuungsbedürftigen Kindern.
     
  2. Das Rektorat spricht an alle Beschäftigten der HHU für Zeiten des Aufenthalts auf dem Campus der HHU in Analogie zur Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an Hochschulen vom 1. Mai 2020 die dringende Empfehlung aus, eine textile Mund-Nasen-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) in öffentlichen Räumen zu tragen, in denen der Mindestabstand regelhaft nicht gewährleistet werden kann.
    Das Rektorat behält sich vor, den Zugang zu bestimmten Nutzungsbereichen nur solchen Personen zu gewähren, die eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Nach gegenwärtigen Erkenntnissen sind z.B. die Standorte der Universitäts- und Landesbibliothek oder auch Labore solche Nutzungsbereiche.
    Angesichts der aktuellen einschlägigen Verfügungen zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen bei der Benutzung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs, beim Einkaufen und bei weiteren Tätigkeiten dürfte die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten bereits über derartige Mund-Nasen-Bedeckungen verfügen. Das Rektorat bittet die Beschäftigten um die Nutzung dieser Mund-Nasen-Bedeckungen.
    Wer von den Beschäftigten nicht über eine solche Mund-Nasen-Bedeckung verfügt, erhält diese von seiner/m Fachvorgesetzten. Die Fachvorgesetzten aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät erhalten bei Bedarf entsprechende Mund-Nasen-Bedeckungen im Zentralen Chemikalienlager (ZCL). Alle anderen Fachvorgesetzten bestellen diese über eine E-Mail bei der Stabsstelle Arbeits- und Umweltschutz (SAUS), die sich anschließend um die Lieferung an die Bedarfsstelle kümmert.
     
  3. Beschäftigte, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, dürfen die Heinrich-Heine-Universität nicht betreten (Gelände und Gebäude), bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist.
     
  4. Beschäftigte, die aus einem der internationalen Risikogebiete eingereist sind oder in einem besonders betroffenen Gebiet (hierzu zählte bis zum 31. März der Landkreis Heinsberg) waren, dürfen die Heinrich-Heine-Universität für 14 Tage nach Einreise bzw. Aufenthalt nicht betreten (Gelände und Gebäude). Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn der Aufenthalt in den genannten Gebieten beendet ist.
    Die vom Robert-Koch-Institut ständig aktualisierte Liste dieser Gebiete finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
     
  5. Beschäftigte, die in engem Kontakt mit an dem Corona-Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z.B. diese pflegen oder mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft leben, dürfen für die Dauer der Erkrankungsphase der Kontaktperson und 14 Tage darüber hinaus ebenfalls die Heinrich-Heine-Universität (Gelände und Gebäude) nicht betreten. Der Anordnung des Gesundheitsamtes ist zu folgen.

Unabhängig davon, ob die Wahrnehmung dienstlicher Aufgaben von zuhause in vollem Umfang möglich ist, wird die Abwesenheit aufgrund von unvermeidbarer Heim- und Telearbeit in Abweichung von den einschlägigen Dienstvereinbarungen nicht auf den Urlaub angerechnet. Sie wird aber insofern wie genehmigter Urlaub behandelt, als dass die Normarbeitszeit angerechnet wird. Alle Beschäftigten, die aktuell von zuhause aus arbeiten, sind jedoch aufgrund der Dauer der aktuellen Maßnahmen nach wie vor aufgerufen, sofern noch nicht geschehen, in Abstimmung mit ihren Fachvorgesetzten zumindest Urlaubsguthaben aus dem Jahr 2019 sowie Zeitguthaben einzusetzen, sofern sie zuhause tatsächlich in einem reduzierten Zeitumfang gegenüber dem Normalbetrieb arbeiten.

In jedem Fall sind die jeweiligen Fachvorgesetzten und die Personalsachbearbeitung über Beginn und Ende der Abwesenheit vom Arbeitsplatz zu informieren.

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