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COVID-19, Verdachts- und Kontaktfällen, Hygienekonzept

Das Wichtigste zu COVID-19 und zum Umgang mit Verdachts- und Kontaktfällen in Kürze

  • Enge Kontaktpersonen sind solche,
    - bei denen kumulativ länger als 10-minütiger Kontakt (< 1,5 m Abstand) zu einer an COVID-19 erkrankten Person bestand und kein adäquater Schutz bestand (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske);
    - die ein Gespräch mit einer an COVID-19 erkrankten Person geführt haben (<1,5 m Abstand, „Face-to-face-Kontakt“, unabhängig von der Gesprächsdauer) und kein adäquater Schutz bestand (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske);
    - Personen, die direkten Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten eines bestätigten COVID-19-Falls hatten.
    Ein enger Kontakt kann auch gegeben sein bei Personen die mit hoher Wahrscheinlichkeit einer hohen Konzentration von infektiösem Aerosol im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung).
  • Solche engen Kontaktperson folgen den Hinweisen im Unterpunkt "Was ist zu tun, wenn ich in Kontakt stand mit einer infizierten Person oder einem Verdachtsfall?".
  • Letzte Aktualisierungen: 15.07.2021: Coronavirus / SARS-CoV-2 / COVID-19; Woran erkennt man eine Erkrankung?; Wie kann man sich schützen?; Was ist zu tun, wenn man sich krank fühlt?; Welche Personen gehören zu besonderen Risikogruppen?; Wichtige Telefonnummern und Kontaktadressen.

Coronavirus / SARS-CoV-2 / COVID-19

[Update: 15.07.2021]

Das Coronavirus SARS-CoV-2 löst die Erkrankung COVID-19 (Coronavirus Disease 2019) aus. Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut hat die Gefährdungslage für Deutschland als insgesamt hoch eingestuft (Stand 26.03.2020).

Seit Beginn der Zirkulation von SARS-CoV-2 erwerben die Viren eine zunehmende Anzahl von polymorphen Nukleotidpositionen, die zu Aminosäure-Austauschen führen. Anhand derer werden die Viren in Varianten (auch: Kladen bzw. Linien) unterteilt. Diese Veränderungen des Erregergenoms können mit Veränderungen der Erregereigenschaften, bspw. mit einer höheren Übertragbarkeit, einer veränderten Immunantwort oder einem schwereren Krankheitsverlauf in Zusammenhang stehen. Seit dem 26.12.2020 wird in Deutschland gegen COVID-19 geimpft. Bislang stehen vier Impfstoffe zur Verfügung (Stand: 12. Juli 2021).

Die Universitätsleitung der Heinrich-Heine-Universität (HHU) hat eine Taskforce eingerichtet, die sich regelmäßig berät. Außerdem tauscht sich die Universitätsleitung ständig mit den Fakultäten, den zentralen Einrichtungen, der Universitätsverwaltung, der Leitung des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) sowie der Behörden aus und bewertet kontinuierlich die Lage aufgrund der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI), des Gesundheitsamts Düsseldorf sowie des Landes- und Bundesgesundheitsministeriums.

Woran erkennt man eine Erkrankung?

[Update: 15.07.2021]

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Atemwegsinfektionen führen. Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust.

Der Krankheitsverlauf variiert stark in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten. Neurologische, gastrointestinale und Herz-Kreislauf-Symptome sowie Nierenversagen, dermatologische Manifestationen und Hyperinflammationsyndrome und Langzeitfolgen sind beschrieben.

Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle treten vor allem bei Patient*innen auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Insgesamt sind 2,4 % aller Personen, für die bestätigte SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland übermittelt wurden, im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstorben.

Für weiterführende Informationen siehe hierzu die Seite des RKI zu SARS-CoV-2 und COVID-19.

Wie kann man sich schützen?

[Update: 15.07.2021]

Impfung

Seit dem 26.12.2020 wird in Deutschland gegen COVID-19 geimpft. Bislang stehen vier Impfstoffe zur Verfügung (Stand: 12. Juli 2021). Für weitere Impfstoffe sind oder werden Zulassungen bei der Europäischen Arzneimittelbehörde beantragt.

Prophylaxe

Eine medikamentöse Prophylaxe zur Verhinderung einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gibt es zurzeit nicht.

Es ist jedoch immer notwendig, Standardhygienemaßnahmen zu beachten, die bei durch Tröpfchen / Aerosol übertragbaren Atemwegserkrankungen anzuwenden sind.

Zu den wichtigsten Maßnahmen in der Bevölkerung zählen Kontakte zu reduzieren, die AHA+L-Regeln beachten (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Masken tragen und lüften) und bei akuten Atemwegssymptomen zu Hause bleiben. Diese Maßnahmen schützen auch vor Ansteckung mit den besorgniserregenden Varianten. Auch die Corona-Warn-App ist ein zusätzlicher, wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. Umfassende Informationen zu Verhaltensregeln und -empfehlungen zum beruflichen und privaten Schutz vor COVID-19 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereit.

Der wirksamste Schutz vor einer persönlichen Ansteckung sowie einer Ansteckung anderer Menschen mit dem SARS-Coronavirus-2 umfasst laut dem Robert-Koch-Institut vor allem:

  • Häufigeres Händewaschen: mit Wasser und Seife (für ca. 20 Sekunden).
  • Husten-/Nießetikette: Nicht in den Raum und nicht in die Hand husten, sondern in die Ellenbeuge.
  • Abstand zu anderen Personen halten (> 1,5 Meter).
  • Direkte Kontakte vermeiden: Verzicht auf Händeschütteln, Umarmungen etc.
  • Verwendung eines Mund-/Nasen Schutzes zum Abfangen von Tröpfchen.
  • Innenräume regelmäßig lüften.
  • Informiert bleiben über das Infektionsgeschehen.

Diese Maßnahmen schützen auch vor anderen Atemwegsinfektionen (wie z.B. Grippeinfektionen).

Was ist zu tun, wenn man sich krank fühlt?

[Update: 15.07.2021]

Wer sich selber krank fühlt und unsicher ist, was mit ihm los ist, sollte zunächst mit seinem/seiner Hausarzt/Hausärztin telefonieren oder sich mit dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Tel.: 116117) in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Der/die Hausarzt/Hausärztin ist der/die erste Ansprechpartner/in. Alle Hausärzte sind von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung darüber informiert worden, was sie zu tun haben. Weiterhin gilt: Menschen mit Symptomen, die auf eine Viruserkrankung hindeuten, sollten nicht spontan ohne vorherige telefonische Ankündigung zum Arzt fahren, um die Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat eine Corona-Hotline eingerichtet für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie für alle, die in der Stadt arbeiten: 0211-8996090 (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Das speziell geschulte Team der Corona-Hotline führt eine standardisierte, vom Robert-Koch-Institut entwickelte Abfrage durch. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Anrufer*innen getestet werden müssen, kann ein Termin in der zentralen Diagnoseeinrichtung (Witzelstraße 54-56), dem Drive-In-Testzentrum oder dem mobilen Abstrichdienst der Stadt Düsseldorf vergeben werden.  Auch viele private Testzentren bieten die Möglichkeiten von PCR-Tests und kostenlosen Schnelltests.

Was ist zu tun, wenn ich in Kontakt stand mit einer infizierten Person oder einem Verdachtsfall?

[Update: 06.10.2020]

Wenn Sie bei Ihrer Tätigkeit an der HHU oder im persönlichen Umfeld engen* Kontakt mit an SARS-CoV-2 infizierten Personen hatten, dann beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Was muss ich als Fachvorgesetzte*r tun, wenn mir ein Infektions- oder Verdachtsfall gemeldet wird?

[Update: 06.10.2020]

Was muss ich als Fachvorgesetzter tun, wenn mir ein Infektions- oder Verdachtsfall gemeldet wird:

Welche Personen gehören zu besonderen Risikogruppen?

[Update: 15.07.2021]

Das Robert-Koch-Institut nennt auf seinen Seiten die Personengruppen, bei denen ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf besteht sowie die Verhaltensregeln, die die betroffenen Personen beachten sollten.

Zu den Personen mit erhöhtem Risiko gehören u.a.:

  • Ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50-60 Jahren; 86 % der in Deutschland an COVID-19-Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre]);
  • männliches Geschlecht;
  • Raucher*innen;
  • adipöse (BMI>30) und stark adipöse (BMI>35) Menschen;
  • Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21);
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, ohne Rangfolge:
    - des Herz-Kreislauf-Systems (koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck);
    - chronische Lungenerkrankungen (z.B. COPD);
    - chronische Nieren- und Lebererkrankungen;
    - psychiatrische Erkrankungen (z.B. Demenz);
    - Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit);
    - Patienten mit einer Krebserkrankung;
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison).

Zu den entsprechenden Seiten des RKI.

Wichtige Telefonnnummern und Kontaktadressen

[Update: 15.07.2021]

Es wurde eine Corona-Hotline der Stadt Düsseldorf eingerichtet – für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie für alle, die in der Stadt arbeiten: 0211-8996090 (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Das speziell geschulte Team der Corona-Hotline führt eine standardisierte, vom Robert-Koch-Institut entwickelte Abfrage durch. Sollte sich dabei herausstellen, dass die Anrufer getestet werden müssen, wird unmittelbar ein Termin in der zentralen Diagnoseeinrichtung der Stadt Düsseldorf (Witzelstraße 54-56) vergeben.  Auch viele Arztpraxen und private Testzentren bieten die Möglichkeiten von PCR-Tests und kostenlosen Schnelltests.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat eine neue Rufnummer für das Bürgertelefon zum Coronavirus eingeführt, sie ist erreichbar unter 0211-91191001.

Hygienekonzept / Schutzmaßnahmen der HHU

[Update: 01.07.2021]

Auf diesen Seiten finden Sie zum Download eine Unterweisung zu Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sowie verschiedene Merkblätter für verschiedene Bereiche.

Zu den Downloads:

  • Unterweisung Schutzmaßnahmen Coronavirus (SARS-CoV 2) (Download PPTX)([Download PDF) – Stand 29.06.2021
  • Merkblatt zu Hygienemaßnahmen im Bürobetrieb (Download PDF) – Stand 30.06.2021
  • Merkblatt zu Hygienemaßnahmen bei Forschungsarbeiten im Labor (Download PDF) – Stand 30.06.2021
  • Merkblatt zu Hygienemaßnahmen bei der Nutzung von Seminar-/Besprechungsräumen (Download PDF) – Stand 30.06.2021

Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen zu den Hygienemaßnahmen haben, schreiben Sie bitte eine Nachricht an diese Adresse.

Plakate „Allgemeine Hygienemaßnahmen“, „Maskenpflicht“ und „Lüften“

[Update: 13.04.2021]

Es wurde ein Plakat vorbereitet, das allgemeine Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus enthält. Dieses Plakat wurde auf dem Campus verteilt und es steht als PDF-Dokument zum Download bereit. Darüber hinaus gibt es Plakate zum „Zutritt zum Gebäude nur mit Mund-Nasen-Bedeckung“ und zum „Lüftungsgebot in Räumen“ als PDF-Dokument zum Download.

Benötigen Sie ein ausgedrucktes Exemplar, dann wenden Sie sich an die Stabsstelle Veranstaltungen und Marketing-Service.


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Haben Sie darüber hinaus noch Fragen, die im Text nicht beantwortet wurden, schreiben Sie bitte eine Nachricht an die .

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